arroganz

Auf Arroganz ist keiner gut zu sprechen. Auch Hochmut genannt, ist Arroganz jedoch keine Eigenschaft mit der man sich selbst beschreiben würde. Sie wird einem von anderen Menschen zugeschrieben, weil sie aufgrund des Verhaltens einer Person entscheiden, dass diese sich für etwas Besseres hält und auf andere herabsieht. Wer arrogant ist, wirkt unsympathisch und ist meist nicht besonders beliebt.

WAS IST ÜBERHAUPT ARROGANZ?

Personen, die ihre eigenen Leistungen stets in den Vordergrund stellen, über die Maßen perfekt wirken und ein Verhalten an den Tag legen, dass andere als herablassend empfinden, gelten als arrogant. Jemand der anderen um sich herum ständig mit Worten und Taten das Gefühl gibt über ihnen zu stehen, macht sich damit nicht sehr beliebt.

Diesem Verhalten liegt jedoch häufig eine Persönlichkeit zugrunde, die von Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen geplagt wird. Der Perfektionismus und das sich in den Vordergrund drängen dienen als Fassade, um eigene Unsicherheiten und Komplexe zu verbergen. Neben einer arroganten Person fühlen sich manche Leute schnell klein und unbedeutend. Geschürt wird dies oftmals dadurch, dass derjenige dazu neigt andere ständig zu beurteilen und zu verurteilen. Gerade im Job kann diese Arroganz daher zu einem Problem werden.

SO SCHADET DIE ARROGANZ IM BERUFSLEBEN

Niemand mag Wichtigtuer, die sich für etwas Besseres halten. Im Berufsleben trifft man solche Menschen aber immer mal wieder an. Von ihrem Umfeld werden sie allerdings schnell gemieden, da ihr Verhalten für Abneigung sorgt. Im schlimmsten Fall steigert die Ablehnung der anderen sogar die Arroganz und die Person drängt sich noch mehr in den Vordergrund. So entsteht ein negativer Kreislauf, der für eine schlechte Atmosphäre sorgt. Aus einem Team werden in diesem Fall schnell Einzelkämpfer und es kommt zu Ausgrenzungen.

Grundsätzlich ist es nichts Schlechtes von sich selbst und der eigenen Leistung überzeugt zu sein und dies auch auszustrahlen, aber man sollte dabei über ein gesundes Maß an Zurückhaltung verfügen.

Statt anderen ihre Fehler ständig vor Augen zu führen, um sich selbst noch besser darzustellen, wirkt es sich viel positiver auf das Umfeld aus, wenn die Person andere mit ihrem Wissen unterstützt. Das schafft Respekt und einen nachhaltig positiven Eindruck von den eigenen Fähigkeiten, statt andere zu verprellen oder sogar Rachegefühle auszulösen.

Hin und wieder wird Arroganz bestimmten Personen zu Unrecht zugeschrieben und manchmal wird man ganz unbewusst zum arroganten Außenseiter unter den Kollegen, weil man durch ein höheres Wissenslevel schnell als nerviger Besserwisser abgestempelt wird, wenn man sich nicht gelegentlich etwas zurückhält, um anderen ihre Schwächen nicht ständig aufzuzeigen. Wer sich ungewollt plötzlich in dieser Situation sieht, kann jedoch Abhilfe schaffen, indem er auch mal Fehler zugibt, anderen das Rampenlicht nicht stiehlt und das eigene Können nutzt, um anderen zu helfen.