nervig

Einen Großteil des Tages verbringt man als Angestellter mit den Kollegen und so gerne man das Team auch hat, es ist nur menschlich sich hin und wieder mal von bestimmten Verhaltensweisen anderer Kollegen genervt zu fühlen. Hier sind 5 besonders Nervige:

1. ÜBERTRIEBENE MITTEILSAMKEIT

Jeder spricht mit seinen Kollegen auch mal über private Dinge wie Familie, Kinder oder sogar die ein oder anderen Sorgen. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber manche Kollegen sind ein wenig zu offen. Der englische Begriff „oversharing“ trifft es da ziemlich gut – zu Deutsch etwa: Zu viel preisgeben und mitteilen. Häufig erfährt man im Zuge dessen Details aus dem Liebensleben eines Kollegen, die man nicht wissen möchte oder zum Beispiel zu detaillierte Informationen bezüglich bestimmter Beschwerden einer Krankheit.

2. PEDANTERIE

Sorgfalt bei der Arbeit ist immer wichtig und sollte natürlich für jeden Mitarbeiter selbstverständlich sein, aber auch hier sind manche Kollegen etwas zu extrem.

Sie übertreiben es mit ihrem Perfektionismus, beispielsweise wenn sie Kollegen korrigieren, wenn diese etwas äußern, das dem Pedant beispielsweise zu ungenau ist. Zudem sind Pedanten häufig verärgert oder irritiert, wenn jemand anderes nicht so penibel ist wie sie selbst und werfen dies anderen vor. Umgangssprachlich nennt man dieses Verhalten auch gerne Haarspalterei.

3. JAMMEREI

Einen schlechten Tag hat jeder mal und ein bisschen Jammern ist dann auch erlaubt, aber einige Kollegen scheinen während des Arbeitstages kaum je etwas Anderes zu tun als über die Arbeit zu jammern oder auch über private Dinge. Mit diesem Verhalten gehen sie ihren Kollegen ständig auf die Nerven und ersticken im schlimmsten Fall sogar deren Motivation mit ihrem Pessimismus.

4. STÄNDIG ANDERE KRITISIEREN

Manche Mitarbeiter – auch wenn sie nicht in der Position eines Vorgesetzten sind – machen es sich zur Aufgabe ihre Kollegen ständig zu kritisieren und zu korrigieren, wenn sie der Meinung sind, dass deren Arbeit bestimmte Kriterien und ihren persönlichen Anforderungen nicht gerecht wird. Die eigene Arbeit wird natürlich nie kritisiert und zudem achten manche auch peinlich genau darauf, dass bestimmte Anweisungen des Chefs haargenau umgesetzt werden, indem sie sich selbst als Chef aufspielen.

5. SIE LOBEN STÄNDIG IHRE EIGENE ARBEIT

Selbstbewusstsein was die eigene Arbeit betrifft, ist eigentlich keine schlechte Eigenschaft. Wer gute Leistung bringt, darf darauf auch stolz sein. Aber auch hier wird gerne übertrieben. Wer sich ständig vor den Kollegen mit seinen guten Leistungen oder dem Lob vom Chef brüstet, erntet damit wenig Sympathien. Eine gewisse Bescheidenheit kommt unter Kollegen besser an, als ständig darauf herumzureiten, was für tolle Ergebnisse man wieder erzielt hat oder wie viel mehr man geschafft hat.