nerven

Die meisten Menschen haben das innere Bedürfnis von ihrem Umfeld als sympathische und angenehme Mitmenschen wahrgenommen zu werden. Manchen scheint dies von Natur aus leicht zu fallen, anderen weniger. Doch auch, wer nicht sofort auf jeden sympathisch wirkt, kann durch sein Verhalten dafür sorgen, dass er von anderen positiv wahrgenommen wird. Dazu muss man einfach bestimmte – oft unbewusste – Verhaltensweisen abstellen, die auf andere garantiert unsympathisch wirken.

DIESES VERHALTEN SORGT FÜR WENIG SYMPATHIEPUNKTE

Wer besonders darauf bedacht ist bei anderen einen guten Eindruck zu machen und beliebt und sympathisch zu sein, übertreibt es mit der Freundlichkeit häufig. Dadurch wirkt die Freundlichkeit aufgesetzt und hinterlässt bei Kollegen schnell einen faden Beigeschmack. Ungewollt steht man schnell als Heuchler dar.

Dasselbe gilt für Leute, die wenig lächeln. Zwar hat das nicht automatisch etwas damit zu tun, dass eine Person tatsächlich ständig schlecht gelaunt ist und es steckt auch selten wirklich schlechte Laune dahinter, aber fehlendes Lächeln vermittelt eine negative Einstellung und sorgt dafür, dass andere im Umgang mit einem eher distanziert bleiben und einen als wenig sympathisch einschätzen.

Wer außerdem dazu neigt stets nervös und hektisch zu sein und durch nervöse Ticks auffällt, wie beispielsweise einen wippenden Fuß oder ständiges Händekneten, steckt Kollegen und Mitmenschen damit an. Da derartige, unruhige Zustände aber kaum beliebt sind, wird man schnell gemieden, damit sich die Anspannung nicht überträgt. Auch dieses Verhalten macht auf andere Menschen sofort einen unsympathischen Eindruck.

SO VERHÄLT MAN SICH RICHTIG, UM SYMPATHISCH ZU WIRKEN

Wer das eigene Verhalten objektiv analysiert und an sich Verhaltensweisen feststellt, die auf andere unsympathisch wirken könnten, kann daran arbeiten diese abzustellen oder zumindest gegenzusteuern, um Sympathiepunkte hinzuzugewinnen.

Dazu zählt beispielsweise schon ein fröhliches, freundliches „Guten Morgen!“ am Start des Tages, am besten mit einem Lächeln im Gesicht. Auf Kollegen wirkt dies allemal sympathischer, als ein genuscheltes „Morgen.“ ohne das Gesicht zu verziehen. Denn wenn die Kollegen den Eindruck gewinnen man möge sie, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie diese positive Gesinnung auch einem selbst entgegenbringen.

Bittet man jemanden um Hilfe fühlt sich das Gegenüber meist geschmeichelt, in seiner Position geschätzt und kompetent. Das kommt gut an und weckt gleich Sympathien. Außerdem macht es sich gut gelegentlich kleine Fehler offen einzugestehen, zum Beispiel eine Tendenz dazu Dinge zu verlegen. Das zeigt, dass man genauso wenig perfekt ist wie der andere und macht einen als Person zugänglicher. Wissenschaftlich erwiesen ist auch, dass wir auf jemanden sofort sympathisch wirken, wenn wir dessen Mimik spiegeln. Das erzeugt ein Gefühl des im Einklang seins und kommt unterbewusst gut an, solange man es damit nicht übertreibt und damit dem anderen den Eindruck einer spöttischen Nachahmung vermittelt.

Sympathisch zu wirken ist also gar nicht schwer und wer das Gefühl hat nicht so gut bei anderen anzukommen, wie er sich das wünscht, kann es ja mal mit dem ein oder anderen genannten Trick versuchen.