einzelgaenger-teamplayer

Teamarbeit ist in nahezu allen Berufen sehr gefragt und vom Arbeitgeber gewünscht. Die Teamfähigkeit zählt daher mittlerweile zu den wichtigsten Softskills. Doch nicht alle Menschen sind geborene Teamplayer und gehen in der Arbeit im Team auf. Wer aufgrund seiner Persönlichkeit eher ein Einzelgänger ist, hat es daher manchmal schwer. Menschen, die gerne für sich arbeiten haben oft einen schlechten Ruf und ihnen wird schnell mangelndes Interesse an Kollegen und Aufgaben nachgesagt. Dabei sind gerade Einzelgänger sehr gute Arbeiter, wenn man sie ihren Stärken entsprechend einsetzt.

WER GERN FÜR SICH ARBEITET IST PRODUKTIV

Manche Menschen arbeiten lieber alleine, doch das kommt bei Vorgesetzten und Kollegen nicht immer gut an. Was eigentlich konzentriertes und fokussiertes Arbeiten ist, wird bei den anderen im Team schnell als bewusste Abgrenzung missverstanden.

Die Stärke des Einzelgängers, sich voll und ganz auf eine Aufgabe zu konzentrieren und diese schnell und effizient zu erledigen, fällt daher stattdessen oftmals negativ auf. In den Köpfen vieler Menschen herrscht ein falsches Bild dieses Verhaltens.

Dabei sind Einzelgänger sehr produktiv und gewissenhaft. Sie können sich gut organisieren und lassen sich nicht leicht ablenken, sondern konzentrieren sich auf das Wesentliche. Von Natur aus sind sie so gestrickt, dass sie Aufgaben alleine besser anpacken können als im Team. Tatsächlich empfinden viele Einzelgänger Teamarbeit sogar als hinderlich, wenn sie zügig mit der Arbeit vorankommen möchten.

Das bedeutet jedoch nicht, dass sie kein wertvolles Mitglied in einem Team sein können.

EINZELGÄNGER SIND VERANTWORTUNGSBEWUSST UND ZUVERLÄSSIG

Gerade durch ihre Zuverlässigkeit und ihr Verantwortungsbewusstsein haben Menschen, die Einzelgänger sind einen unschätzbaren Wert für ein Team. Auf ihre Aussagen ist Verlass, sie halten sich an Absprachen und legen meistens ein sehr reflektierendes Verhalten an den Tag was ihre Arbeit betrifft. Geht mal etwas schief, scheuen sie sich daher nicht, dafür Verantwortung zu übernehmen und sind bestrebt daraus zu lernen und es in Zukunft besser zu machen.

Der schlechte Ruf ist also unbegründet, solange man Einzelgängern zugesteht zu arbeiten und ihren Beitrag im Team zu leisten, wie es ihren Stärken entspricht. Wenn sie sich stattdessen dazu zwingen müssen auf eine Weise zu arbeiten, die ihnen nicht liegt, weil das von ihnen erwartet wird, um ein vollwertiges und akzeptiertes Mitglied des Teams zu sein, stehen sie damit ihren Möglichkeiten im Weg. Die Energie, die sie darauf verwenden sich anzupassen, wäre gerade aus Sicht des Arbeitgebers sicher besser genutzt, wenn sie in die Arbeit gesteckt werden könnte.