intrige

Die Meisten kennen es wahrscheinlich noch aus Schulzeiten und im Berufsleben geht es munter weiter: Das Intrigieren. Hintergründe sind oft Neid, der Wunsch nach Macht oder Beförderung. Ein Intrigant handelt ganz bewusst. Er sucht sich sein Opfer gezielt aus und verfolgt dann sein Ziel geduldig. Im schlimmsten Fall führt dies beim Opfer zur Kündigung, weil die Situation am Arbeitsplatz unerträglich und der Weg zur Arbeit mit jedem Tag schwerer wird. Es gibt jedoch Wege sich davor zu schützen.

SO WERDEN INTRIGEN GESPONNEN

Ziel einer Intrige ist immer, jemandem bewusst zu schaden und eine Person bei anderen in Verruf zu bringen, sie negativ darzustellen. Der Intrigant möchte damit sich selbst in ein besseres Licht rücken, seine Position im Team verbessern und zugleich das Ansehen des Opfers – besonders beim Chef – schwächen.

Ein kurzer, verbaler Seitenhieb hier, ein aus dem Zusammenhang genommener Satz des Opfers dort und das Verbreiten von Gerüchten sind die Mittel, derer sich der Intrigant bedient, um ans Ziel zu gelangen.

Oftmals versucht er andere Kollegen auf seine Seite zu ziehen und gegen das Opfer aufzubringen, indem er Lügen verbreitet, wie beispielsweise negative Äußerungen über bestimmte Kollegen, die das Opfer angeblich getätigt hat.

Der Intrigant fungiert daher auch als Anstifter. Er möchte sein Opfer emotional schwächen, zu unbedachten Äußerungen animieren und es in eine Außenseiterposition bringen. Ob dies erfolgreich ist, hängt unter anderem auch davon ab, ob der Chef Mobbing und Intrigen unterbindet, oder ob er ihnen ihren Lauf. Ein schlechtes Arbeitsklima dient zusätzlich als idealer Nährboden für das spinnen einer Intrige.

DIES KANN MAN TUN, UM INTRIGEN AUS DEM WEG ZU GEHEN

Der Prozess ist oft schleichend und häufig ist es schon zu spät für das Opfer Schutzmaßnahmen zu ergreifen, wie beispielsweise andere Kollegen auf seine Seite zu ziehen und dem Intrigant gezielt entgegen zu wirken. Steht das Opfer bereits alleine da, ist es oft schwierig aus der Situation herauszukommen, wenn man keinen Rückhalt findet.

Damit es gar nicht erst soweit kommt und eine Kündigung aufgrund einer Intrige nicht nötig wird, sollte man versuchen sich möglichst durch entsprechendes Verhalten am Arbeitsplatz zu schützen. Eine offene Kommunikation ist dabei der erste Schritt. Wer stets offen alles anspricht, zum Beispiel konstruktiv Kritik übt und eigene Wünsche mitteilt, verhindert dadurch, dass ihm die Worte im Mund herumgedreht werden und Gerüchte entstehen können.

Zudem sollte man nicht zu viel von sich preisgeben und nicht zu vertraut mit Kollegen werden, um potenziellen Intriganten keine Munition zu liefern. Persönliche Meinungen zu Chef und Kollegen behält man besser für sich. Außerdem sollte man darauf achten sich nie selbst in Intrigen gegen andere verwickeln zu lassen, Gerüchte zu ignorieren und sich stattdessen auf die eigene Arbeit zu konzentrieren. Wer als zuverlässiger, guter Mitarbeiter gilt, baut dadurch automatisch einen gewissen Schutz vor Intrigen auf. Sollte es dennoch jemand versuchen, bezieht man möglichst sofort den Chef mit ein und schildert sachlich die Situation.