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Es ist nicht verwunderlich, dass eine Vielzahl von Beziehungen und sogar Ehen am Arbeitsplatz entstehen. Meist verbringt man in der Woche mehr Zeit mit seinen Kollegen, als mit Freunden. Dass es dabei häufig auch mal knistert, ist keine Seltenheit. Es ist jedoch Vorsicht geboten, denn eine Balance zwischen Beruf und Beziehung zu finden ist gar nicht so einfach und birgt oftmals gewisse Risiken – beruflich und privat.

SO FUNKTIONIERT’S MIT DER LIEBE UNTER KOLLEGEN

Auf der Arbeit ergeben sich zahlreiche Gelegenheiten mit sympathischen Kollegen oder Kolleginnen anzubandeln. Ein Blick hier, ein Lächeln da und der Flirt ist in vollem Gange. Dies funktioniert jedoch nur, wenn bestimmte Verhaltensregeln eingehalten werden, denn was der Eine als harmloses Interessebekunden bezeichnet, ist für den Anderen bereits sexuelle Belästigung.

Sind beide aneinander interessiert, steht der Beziehung nichts im Wege, aber damit es dauerhaft funktioniert, muss das Paar an sich arbeiten.

Beruf und Beziehung zu trennen ist nicht immer einfach, wenn man so viel Zeit miteinander verbringt. Wichtig ist dabei, dass man Grenzen setzt, denn es ist schnell passiert, dass der Job auch privat ständig im Fokus ist. Nach Feierabend sollten daher die Themen möglichst privat bleiben. Am Arbeitsplatz sollte zugleich ein klares Tabu herrschen intime Beziehungsdetails mit anderen Kollegen zu teilen. Auch sollten Paare darauf achten, dass sie nicht nur als Paar auftreten, sondern Teil des Teams bleiben und auch die Beziehung zu den Kollegen weiter pflegen.

Wem dies gelingt und wer sich zudem über berufliche Erfolge des Partners freuen kann, statt ihm diese zu neiden, ist auf dem besten Weg eine funktionierende Beziehung zu führen.

WIE MAN MIT BEZIEHUNGSKONFLIKTEN UMGEHT

Leider gibt es keine Garantie, dass eine Beziehung von Dauer ist und Konflikte entstehen selbst in gut funktionierenden Partnerschaften von Zeit zu Zeit. Die Kunst ist es, diese Konflikte nicht am Arbeitsplatz auszutragen, denn die Kollegen werden es dem Paar nicht danken und derartiges Verhalten wirkt zugleich ausgesprochen unprofessionell.

Das Ende einer Beziehung ist unangenehm genug, aber auch hier sollte man sich um eine strikte Trennung zum Berufsalltag bemühen.

Davon einen Rosenkrieg am Arbeitsplatz auszutragen, beispielsweise durch Rachehandlungen, die dem ehemaligen Partner beruflich schaden könnten, sollte abgesehen werden. Letztlich wirken sich solche Handlungen negativ auf das eigene Image aus und bringen keinen Nutzen.

Auch nach einer unglücklichen Trennung gilt: Private Details aus der Beziehung und über den ehemaligen Partner bleiben privat. Auch wenn man sich im Schlechten getrennt hat, rechtfertigt dies nicht vertrauliche Dinge über den Ex-Partner auszuplaudern. Sollte selbst nach etwas Abstand die Situation für einen der beiden so unangenehm sein, dass die Zusammenarbeit darunter leidet, sollte man sich ernsthaft darüber Gedanken machen, sich versetzen zu lassen, falls möglich, oder eine andere Stelle zu suchen.