optimisten-fuehrungskraefte

Wer ein teils gefülltes Wasserglas ansieht und sagt „Das Glas ist halb voll.“, statt „Das Glas ist halb leer.“, darf sich zu den Optimisten zählen. Ob ein Mensch ein Optimist oder ein Pessimist ist, sagt viel darüber aus, wie er sein Leben gestaltet und wie er mit bestimmten Situationen umgeht. Tatsächlich sind Optimisten dabei die Gewinner, denn ihre Lebenseinstellung führt langfristig zu einem zufriedeneren und glücklicheren Leben. Im Berufsleben ist es daher ebenfalls von Vorteil Optimist zu sein, wenn man in einer Führungsrolle ist.

WAS MACHT OPTIMISTEN ÜBERHAUPT AUS?

Kurz gesagt: Optimismus ist die Eigenschaft mit einer positiven Einstellung an das Leben und alle damit verbundenen Situationen heranzugehen. Für Optimisten sind Probleme Herausforderungen, denen sie sich aktiv stellen, während Pessimisten dazu neigen bei jeder Herausforderung ein neues Problem zu sehen, das ihnen das Leben schwermacht und dadurch eher in Passivität verfallen.

Auch Dankbarkeit spielt eine wichtige Rolle beim Optimismus. Menschen, die sich auch an kleinen Dingen im Alltag oder im Berufsleben freuen können, wenn diese geglückt sind, und dafür Dankbarkeit empfinden, wirkt sich dies auf ihre Grundhaltung positiv aus.

DARUM SIND OPTIMISTEN BESSERE FÜHRUNGSKRÄFTE

Natürlich sind nicht alle Optimisten zugleich als Führungskraft geeignet. Doch wenn jemand neben fachlicher Qualifikation und Kompetenz unter den Softskills auch Optimismus mit einbringt, kommt das der Arbeit und der Motivation der Mitarbeiter in einer Führungsposition sehr zugute.

Zunächst einmal ist Optimismus eine ansteckende Eigenschaft. Wer seinen Mitarbeitern stets mit einer positiven Einstellung gegenüber tritt und die Haltung vermittelt, dass für jede Schwierigkeit eine Lösung gefunden werden kann, der ist damit den Angestellten nicht nur ein Vorbild, sondern steckt diese mit seiner Ausstrahlung an. Dies kann sich sehr positiv auf die Arbeitsatmosphäre auswirken.

Ein optimistischer Chef sieht in Fehlern nicht gleich den Weltuntergang, sondern geht davon aus, dass sich eine Lösung finden wird.

Ohne diese Angst vor Fehlern, kann man einer Situation, in der mal etwas schief gelaufen ist ganz anders begegnen. Pessimisten sehen sich da eher in der Opferrolle und neigen unter Umständen zur Untätigkeit, während der Optimist davon ausgeht, dass sich ein Weg finden lässt damit umzugehen.

Auf diese Weise motiviert der Optimist sein Umfeld, was gerade im Berufsleben von großem Vorteil ist, wenn dadurch die Mitarbeiter auch in schwierigen Situationen motiviert bleiben und keine zu große Angst davor haben Fehler zu machen. Insgesamt entsteht dadurch ein gesünderes Arbeitsklima, von dem letztlich alle profitieren.