urlaub

Der lang ersehnte Urlaub nähert sich, aber bis zum letzten Tag wird man im Job noch stark gefordert. Für die Planung bleibt daher wenig Zeit und wenn man nicht aufpasst, lässt einen die Arbeit auch auf Reisen nicht los, weil man gedanklich noch nicht vom Arbeitsstress losgekommen ist. Um den Stress ganz sicher zuhause zu lassen, hilft es, sich frühzeitig auf die freie Zeit vorzubereiten und die eigene Abwesenheit vom Arbeitsplatz gründlich vorzubereiten.

DIE LETZTEN TAGE VOR DEM URLAUB GUT PLANEN

Wer bis zum letzten Tag vor dem Urlaub wartet, um am Arbeitsplatz alles mit der Vertretung abzusprechen und versucht alle Arbeiten schnell noch zu erledigen, kann davon ausgehen, dass er den Stress mit in den Urlaub nehmen wird.

Um dies zu vermeiden, ist es wichtig in den letzten Tagen vor dem Urlaub alles gut organisieren.

Der Vertretung gibt man daher am besten schon eine Woche vor dem letzten Arbeitstag alle wichtigen Informationen. Falls dabei etwas vergessen wird, oder sich noch Fragen ergeben, kann beides noch geklärt werden, bevor man weg ist. So braucht man während der Urlaubstage nicht mit Anrufen von Kollegen zu rechnen und hängt auch gedanklich nicht an der Arbeit fest, weil einem Dinge einfallen, die man vergessen hat. Etwas Vorlaufzeit einzuplanen kann den Start in die freien Tage also erleichtern.

In Bezug auf die Aufgaben, die noch zu erledigen sind, hilft ein objektiver Blick. Am besten kümmert man sich tatsächlich nur um das, was wirklich noch umsetzbar ist. Alles andere muss – abhängig von der Art der Aufgaben – eben liegen bleiben oder an die Vertretung weitergegeben werden. Sonst schafft man sich nur zusätzlich Stress, den man gerade vor der Zeit, die zur Erholung dienen soll, nicht gebrauchen kann.

SO LÄSST MAN DEN STRESS AUCH WIRKLICH ZUHAUSE

Zwischen Beginn einer Reise und dem letzten Arbeitstag sollte im besten Fall mindestens 1 Tag liegen, an dem man in Ruhe zu Ende packen und den Job gedanklich hinter sich lassen kann. Auch am Ende des Urlaubs ist es wichtig 1-2 Tage zu Hause einzuplanen, an denen man in Ruhe ankommen und auspacken kann, bevor es wieder in den Arbeitsalltag geht.

Wer zudem – wie im Pflegealltag – beruflich viel auf den Beinen ist und körperlich immer mal wieder an Grenzen stößt, sollte darauf achten, den Urlaub entsprechend anders zu planen, damit Erholung wirklich möglich ist.

Während ein Büromensch den Urlaub besser so plant, dass er ihn aktiver und sportlicher verbringt, um für einen Kontrast und Erholung zu sorgen, stellt sich dies bei Pflegekräften eher umgekehrt dar. Wer im Beruf körperlich stark ausgelastet ist, findet Erholung besser in ruhigeren Urlaubsaktivitäten, sonst belastet man sich nur zusätzlich und findet nicht den nötigen Ausgleich.

Natürlich spielt auch die individuelle Persönlichkeit eine Rolle. Jeder kann selbst am besten einschätzen, was einem guttut, doch als grobe Orientierungshilfe dient die Regel sich im Urlaub zu erholen, indem man einen Kontrast zum Berufsalltag sucht.