motivation

Fast jeder hat mal einen Tag, an dem er sich träge fühlt und die Arbeit nur macht, weil am Ende die Gehaltszahlung steht. Man fühlt sich ausgelaugt und die Leidenschaft fehlt. Zum Glück ist das meist kein Dauerzustand, denn wenn die Arbeit zur Pflichterfüllung wird und die eigene Motivation verloren geht, spielt es auch keine Rolle mehr, wie hoch der Betrag ist, der am Ende eines Monats auf dem Konto landet. Auch durch eine Gehaltserhöhung lässt sich nicht automatisch mehr Motivation hervorzaubern und ohne geht es auf Dauer eben nicht, sonst wird der Job zur Qual. Falls man sich mal unmotiviert fühlt, gibt es aber einen Weg zur eigenen Motivation zurückzufinden.

WARUM MOTIVATION IM JOB WICHTIG IST

Theoretisch lässt sich fast jeder Job auch ohne Motivation erledigen. Aufgaben nach Vorschrift abzuarbeiten kann man auch ohne Leidenschaft für die jeweiligen Tätigkeiten. Doch ein Mangel an Motivation wirkt sich auch auf das eigene Wohlbefinden und die Leistung aus.

Wer unmotiviert arbeitet, macht unter Umständen nur was nötig ist oder neigt dazu Aufgaben halbherzig zu erledigen. Das steht auch der eigenen Karriere im Weg und nimmt Lebensqualität.

Motivation ist wichtig, denn sie lässt uns Aufgaben mit besseren Ergebnissen abschließen. Davon profitiert natürlich auch der Arbeitgeber, aber tatsächlich hat man selbst, als Arbeitnehmer, letztlich den größten Nutzen von mehr Motivation bei der Arbeit. Wer sich nicht jeden Tag unwillig zur Arbeit schleppen muss, sondern sich gut gelaunt auf den Weg macht, arbeitet nicht nur effizienter, sondern verbessert dadurch das eigene Leben und die Gesundheit.

SO ERHÄLT MAN SICH DIE MOTIVATION FÜR DIE EIGENE ARBEIT

Es gibt verschiedene Methoden, um die eigene Motivation aufrecht zu erhalten. Es gibt drei grundlegende Begriffe, die unsere Motivation stützen: sinnvoll, selbstbestimmt, erfolgreich.

Den meisten Menschen ist es wichtig einer Arbeit nachzugehen, die sinnvoll ist. Wir müssen einen Sinn und Zweck hinter den täglichen Aufgaben sehen. Dabei ist es von Bedeutung bis zu einem gewissen Grad selbstbestimmt agieren zu können. Denn wer immer nur auf Geheiß anderer hin handeln darf, empfindet diese Handlungseinschränkung irgendwann als eine Art Ohnmacht und fühlt sich demotiviert. Zuletzt ist es wichtig immer wieder Erfolgserlebnisse zu haben. Wer kleine, gesteckte Ziele erreicht und Lernerfolge im Berufsalltag hat, ist motivierter weiter an sich und der Verbesserung der eigenen Fähigkeiten zu arbeiten.

Wichtig für die eigene Motivation ist demnach, dass das was wir tun für uns selbst eine Bedeutung hat. Man ist nur dann motiviert ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder eine bestimmte Leistung zu erbringen, wenn dies für einen selbst wichtig ist. Die innere Einstellung zur Arbeit spielt daher eine große Rolle bei der eigenen Motivation. Es kann helfen eine Liste mit Dingen und Aspekten an der Arbeit zu erstellen, die einen motivieren und Spaß machen und sich diese regelmäßig vor Augen zu führen. Auch eine Liste mit Dingen, die demotivierend wirken, kann hilfreich sein. Wenn man alles aufgeschrieben hat, kann man versuchen alles Demotivierende abzuschaffen oder zumindest zu reduzieren und sich so auf motivierende Aspekte zur konzentrieren.