spa

Selbst der Traumjob birgt nicht nur rosige Tage. Manchmal wird einem einfach alles zu viel, aber man sieht keinen Weg die Situation zu verbessern. Ewig gestresst und keine Zeit. Am Ende des Tages weiß man kaum noch, was man alles gemacht hat, weil alles in der Hektik an einem vorüber gezogen ist. Da kann es helfen sich immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, wie wichtig es ist Pausen zu machen. Auch wenn dazu auf den ersten Blick die Zeit fehlt.

WENN DIE EIGENEN BEDÜRFNISSE AUF DER STRECKE BLEIBEN

Kaum ist der eine Patient versorgt, wartet schon der Nächste und danach der Nächste. Irgendwas ist immer und manchmal scheint sogar die eigene Pause wie vertane Zeit. Im Arbeitsalltag muss man selbst oft hinter allem anderen zurückstecken. Es fühlt sich an als ginge es nur darum zu funktionieren. So endet der Tag damit, dass man am liebsten alles vergessen möchte. Oder aber man verbringt den Feierabend damit alles in einer Endlosschleife Revue passieren zu lassen, bis man endlich in den Schlaf flüchten kann.

Weder die Verdrängungstaktik, noch das Grübeln sind der richtige Weg einen Tag abzuschließen.

Um die Patienten während des Arbeitstages bestmöglich zu pflegen, muss man auch auf sich selbst und die eigenen Bedürfnisse Acht geben. Wir Menschen sind schließlich keine Maschinen, die keine Müdigkeit kennen und deren einziger Lebenszweck die Arbeit ist.

SICH RUHEOASEN SCHAFFEN

Egal wie hektisch ein Tag auf der Arbeit auch ist, egal wie voll der Arbeitsplan: Ein paar Minuten verschnaufen ist erlaubt.

Inne zu halten und bewusst tief durchzuatmen, bevor man sich auf den Weg zum nächsten Patienten macht, kann eine große Hilfe sein den Arbeitstag zu bewältigen. Sich immer wieder Momente zum Entschleunigen schaffen und sich einen Augenblick gönnen, in dem man sich nur auf sich selbst konzentriert. Vielleicht denkt man ganz bewusst an ein schönes Erlebnis. So kann man durch eine positive Erinnerung die negativen Gefühle ausgleichen und zu neuer Energie finden.

Gesetzlich vorgeschriebene Pausenzeiten sind nur als Orientierung zu verstehen, die den Minimalbedarf eines Arbeitnehmers abdecken. Tatsächlich besagen Studien, dass die Arbeitsleistung derer, die zwischendurch häufiger kleine Pausen machen, genau so groß ist wie die, die sich strikt an vorgeschriebene Zeiten halten. Ein paar Minuten an der frischen Luft, um sich kurz zu strecken und die Beine zu vertreten, kann viel bewirken. Denn auch wenn der Kopf etwas anderes sagt: So viel Zeit muss sein.

DEN ARBEITSTAG MIT EINEM GUTEN GEFÜHL ABSCHLIESSEN

Schon fünf Minuten helfen sich wieder mit mehr Tatendrang auf die anstehenden Arbeiten zu fokussieren und sich auf Dauer nicht selbst zu vergessen. Der Blick auf die Aufgaben wird klarer. Wenn man nie das Gefühl hat fertig geworden zu sein oder sich nicht erinnert, was man überhaupt alles gemacht hat, da alles ineinander verschwimmt, beendet man den Tag oft mit einem negativen Gefühl. Indem man sich jedoch während der Arbeit stets bewusst auf das konzentriert, was man gerade erledigt hat und was noch vor einem liegt, kann man den Arbeitstag überstehen und zufrieden auf das zurückblicken, was man alles geschafft hat.